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TRWI 2017

Der Gesetzgeber ist verpflichtet, bis Herbst 2017 eine Anpassung der Deutschen TrinkwV vorzunehmen, weil eine EU-Richtlinie aus 2015 zur Änderung der Anhänge II und III der Trinkwasserrichtlinie national umgsetzt werden muss.

Die wesentlichen Änderungen betreffen die Einführung einer so genannten „Risikobasierten Anpassung des Probenahmeplans (RAP)“ sowie Änderungen bei Verfahrenskenndaten für Analysen-methoden. Diese Punkte sollen jetzt national umgesetzt werden. Daneben sind aber auch eine ganze Reihe weiterer Änderungen umgesetzt worden.

Einige Änderungen möchten wir in dem Seminar mit Ihnen besprechen und Vorschläge zur Umsetzung mitgeben. Es gibt keine Erwähnung mehr von Chromat, hier wird einen niedrigeren Grenzwert für Chrom (gesamt) geben (Faktor 10).

Die Vorgaben für die risikobewertungsbasierte Anpassung der Probennahmeplanung (RAP) sind klar gefasst worden. Die Definition der Gefährdungsanalyse wurde überarbeitet. Die Labore müssen die Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes anzeigen.

Es wurde für Blei, Kupfer und Nickel ein Verfahren zur Entnahme einer für die durchschnittliche wöchentliche Trinkwasseraufnahme durch Verbraucher repräsentativen Probe verbindlich festgeschrieben. Für mikrobiologische Untersuchungen werden nun die jeweils anzuwendenden Verfahren durch das UBA festgelegt. Die Untersuchungsauftragsvergabe muss sich auch auf die Probennahme beziehen.

Dauer:
8 Stunden (Werktags)
Zugangsvoraussetzungen:
Ausbildung im SHK Bereich
Kosten:
95 € Mitglied / 130 € Nicht-Mitglied
Zertifikat:
Teilnahmebescheinigung
Weiterbildungspass:
1 Bonuspunkte

Hier können Sie das Anmeldeformular und unsere Teilnahmebedingungen ausdrucken. 

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Bäcker
Telefon (0221) 83712-47
baecker(at)shk-innung-koeln.de