Überbetriebliche Ausbildung
Was heißt eigentlich „überbetriebliche Ausbildung“?
Die Ausbildung im Beruf "Anlagenmechaniker/in SHK" findet im Ausbildungsbetrieb, an der Berufsschule und im KompetenzZentrum Innung Sanitär Heizung Klima Köln statt. Alle Inhalte der Ausbildung, die nicht an der Berufsschule oder im Betrieb vermittelt werden können, weil z. B. die entsprechende Ausstattung nicht zur Verfügung steht, werden in der Innung gelehrt. Diesen Teil der Ausbildung nennt man „überbetriebliche Ausbildung“, abgekürzt ÜBL.
Welche Inhalte werden in der ÜBL vermittelt?
Nach Lehrjahr gestaffelt lernen die Azubis die unterschiedlichen SHK-Themenkreise kennen, die vom Umgang mit dem Kunden bis zu den neuesten Entwicklungen im Bereich regenerativer Energien reichen. Eine detaillierte Aufstellung der einzelnen Kurse gibt es hier.
Wie wird man Geselle/Gesellin?
Am Ende der Ausbildung steht die Gesellenprüfung, die sich aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil zusammensetzt und nach deren Bestehen ein Azubi zum Gesellen bzw. zur Gesellin wird. Die Übergabe der Gesellenbriefe findet in einem besonderen Rahmen statt: Die Innung organisiert eine sogenannte „Lossprechungsfeier“ für Azubis und deren Familien sowie die Vertreter der Ausbildungsbetriebe. Hier werden die Gesellenbriefe überreicht, und der Anlass wird gebührend gefeiert.
Wozu dient der Ausbildungsordner?
Jeder Azubi bekommt zu Beginn der Ausbildung zum/zur „Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ einen Ausbildungsordner ausgehändigt, der ihn/sie während der Ausbildung begleitet. Da geht nichts mehr verloren, was man für den Abschluss braucht, denn im Ausbildungsordner werden die Nachweise über die überbetriebliche Ausbildung, das Berufsschulzeugnis, die Kopie vom Lehrvertrag, das Zwischenprüfungszeugnis und alle weiteren Unterlagen abgeheftet.
Der Ausbildungsordner der Innung Sanitär Heizung Klima Köln wird von unserem Partner, der RheinEnergie AG, gestellt.




